Ausgleich in den Borghorster Elbwiesen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Ausgleich in den Borghorster Elbwiesen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Die A26 in Niedersachsen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Fischbeker Heidbrook, Foto: IBA Hamburg GmbH

Die Speicherstadt aus der Luft, Foto: Aufwind

Autobahnkoordination A26

Die Autobahn A26 soll im Süden Hamburgs einen Lückenschluss im Autobahnnetz herstellen. Dem Vorschlag des Hamburger Senats zum südlichen Trassenverlauf der A26 Ost ist das Bundesverkehrsministerium mit der Linienführung im 2011 gefolgt. Sie schließt damit an das im Genehmigungsverfahren befindliche Hamburger Teilstück der A26 West von Neu Wulmstorf bis zur A7 an. Die A26 Ost soll den übergeordneten Verkehr führen, den Durchgangsverkehr in Harburg und Wilhelmsburg bündeln und damit die Anwohner deutlich entlasten und den südlichen Hafen besser an das Autobahnnetz anbinden. Die geplante Autobahn verläuft in wesentlichen Streckenabschnitten als Brücke durch das intensiv genutzte Hafengebiet und führt über Flächen, die für eine künftige Hafennutzung oder Hafenbahntrassen vorgesehen sind. 

Autobahnplanung konsensfähig machen: Hafenverkehr, Anwohnerentlastung und Wasserwirtschaft

Seit 2011 unterstützt die ReGe Hamburg die Hamburg Port Authority (HPA) dabei, die hafenspezifischen Anforderungen zeitgerecht in die Autobahnplanungen zur A26 einzubringen. Im Einklang mit der Autobahnplanung stehen für die HPA dabei besonders im Fokus: die Hafennutzung weiterzuentwickeln, die Bahnstrecken bedarfsgerecht neu- bzw. auszubauen sowie die Erreichbarkeit der Containerterminals für den straßengebundenen Verkehr sicherzustellen. Wegen der hohen Konzentration von Vorhaben im Raum Moorburg werden neben den technischen Details vor allem die Umweltbelange und wasserwirtschaftlichen Maßnahmen der verschiedenen Projekte in enger Abstimmung bearbeitet. Die gute Zusammenarbeit vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), der Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) als Autobahnplaner und dem Projektteam bei der HPA ist dafür eine grundlegende Voraussetzung. 

Aktueller Stand

Für den ersten Verkehrsabschnitt vom neuen Kreuz Hamburg Süderelbe an der A7 bis zur neuen Anschlussstelle Moorburg ist die Planfeststellungsunterlage vorbereitet und die begleitenden Hafenplanungen endgültig abgestimmt. Im anschließenden Abschnitt, der mit der 53 Meter hohen Elbquerung ein imposantes Brückenbauwerk enthält, laufen die Abstimmungen zum Schiffsverkehr und an der Neuen Bahnbrücke Kattwyk. Ebenso sind die Auswirkungen auf den Betrieb der Entwässerungsfelder Moorburg Ost und den Verkehrsknoten Hohe Schaar intensiv abzustimmen. Dieser neue Verkehrsknoten wird zu einer Anschlussstelle für die Autobahn ausgebaut, so dass die Verkehrswege Autobahn, Bahn- und Hafenstraße in drei Ebenen übereinander geführt werden müssen. Grund ist die räumliche Enge und bestehende Hafennutzungen. Dieser komplexe, iterative Planungsprozess wird durch die ReGe Hamburg unterstützt.

Zahlen & Fakten:

Maßnahme:Straßenneubau
Unsere Leistung:Koordination und Beratung
Bedarfsträger:Hamburg Port Authority 
Baustart:ab 2019
Länge der Trasse:9,4 Kilometer
Lage:Moorburger Elbdeich, Fürstenmoordamm, Kattwykdamm, Hohe Schaar Straße
Bezirk:Harburg und Mitte
Autobahnkoordination A26 und A7, Foto: Aufwind
Foto: H. Weitzel/ Aufwind
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