Ausgleich in den Borghorster Elbwiesen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Ausgleich in den Borghorster Elbwiesen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Die A26 in Niedersachsen, Foto: Aufwind/ H. Weitzel

Fischbeker Heidbrook, Foto: IBA Hamburg GmbH, Foto: Falcon Crest Air

Gewerbegebiet Neuland 23

Gewerbegebiet Neuland 23, Foto: Falcon Crest Air

Die Speicherstadt aus der Luft, Foto: Aufwind

Sanierung der Kaimauern Speicherstadt

Zusammen mit dem Kontorhausviertel und Chilehaus ist sie Hamburgs erstes UNESCO-Weltkulturerbe: Die historische Speicherstadt ist das größte zusammenhängende Denkmalensemble der Stadt und gehört unverwechselbar zum Stadtbild. Vor über 120 Jahren erbaut, wird sie nun für die Zukunft gesichert. Die Kaimauern, auf denen die Speicherstadt steht, sollen nachhaltig saniert werden. Wesentliche Gründe für die entstandenen Schäden sind der höhere Wasserdruck infolge des sich seit Jahrzehnten verändernden Tidehubs. Die Kaimauern weisen heute teilweise Risse auf und ihr Mauerwerk ist in Teilen großflächig stark beschädigt. Auch die Ausrüstungsgegenstände wie Schutenhalter, Reibepfosten und Leitern an der Kaimauern sind nicht mehr intakt. Ganze 2,2 Kilometer Kaimauern sollen nun wasserseitig im sichtbaren Bereich saniert werden.

Kaimauern sanieren, Speicherstadt sichern

Die Stadt Hamburg hat über den Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) der ReGe Hamburg die Bauherrenaufgabe übertragen. Damit übernimmt die ReGe Hamburg das umfassende Projektmanagement für die Sanierung der Kaimauern in der Speicherstadt – von der Planungskoordination über die Ausschreibung und Vergabe der weiteren Bauleistungen bis zur Bauausführung. Von der ganzheitlichen Betrachtung und den Einbezug der verschiedenen Grundstückseigentümer, dem LIG für die Kaimauern entlang der Speicher, den Landesbetrieb für Straßen Brücken und Gewässer (LSBG) für die Kaimauern unter den Brücken und die Behörde für Verkehr, Wirtschaft und Innovation (BWVI) für die Freiflächen, profitieren die jeweiligen Realisierungsträger bei der Abwicklung der Baumaßnahme durch die ReGe Hamburg. 

 

Aktueller Stand

Die Objekt- und Tragwerksplanung befindet sich zurzeit im Stadium der Entwurfsplanung. Die Mauerwerks- und Holzgutachter untersuchen die Kaimauern und erkunden derzeit auf dem Wasserweg die Flächen. Die Sanierungsarbeiten sollen voraussichtlich 2017 beginnen.

Zahlen & Fakten:

Maßnahme:Sanierung
Unsere Leistung:Bauherrenseitiges Projektmanagement
Bedarfsträger:Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen
Länge der zu sanierenden Kaimauern:2,2 km
Lage:Kehrwieder bis Brookkai
Bezirk:Mitte
Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe:im Juli 2015,  mehr
Das historische Ensemble zwischen Innenstadt und Elbe, Foto: H. Weitzel/ Aufwind
Die Karte zeigt die zu sanierenden Kaimauern (rot gekennzeichnet).
Die Speicherstadt Hamburg bewirbt sich um UNESCO-Weltkulturerbe, Foto: www.mediaserver.hamburgde/ C. Spahrbier
Die Speicherstadt Hamburg bewirbt sich um UNESCO-Weltkulturerbe, Foto: www.mediaserver.hamburgde/ C. Spahrbier
Als besondere Herausforderung gilt die Beutachtung und Sanierung der wasserseitig gelegenen Kaimauern.
Ein Blick auf die Kaimauern der Speicherstadt Hamburg.
Das beschädigte Mauerwerk aus der Nähe.
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