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Brückenschlag Hamburg

Brückenschlag Hamburg
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Allgemeine Informationen zum Projekt

Die Freie und Hansestadt Hamburg plant westlich der Trasse Neue Elbbrücken eine temporäre Behelfsbrücke über den Oberhafenkanal, die Norderelbe und den Veddeler Marktplatz. Die zusätzliche Verbindung soll die Norderelbquerung während der Sperrung der Freihafenelbbrücke sowie der anstehenden Sanierungs- und Baumaßnahmen an den bestehenden Brücken auf der Trasse Neue Elbbrücken entlasten.

Auslöser für die besondere Dringlichkeit war der Schiffsanprall auf die Freihafenelbbrücke im Oktober 2025. Das Mittelteil der Brücke ist so stark beschädigt, dass es erneuert werden muss. Nach aktuellem Planungsstand wird die Brücke voraussichtlich nicht vor 2038 wieder in Betrieb genommen. Parallel werden auf der Verkehrsachse Trasse Neue Elbbrücken mehrere Brückenbauwerke instandgesetzt und die Eisenbahnbrücken über die Norderelbe erneuert und um ein zusätzliches Bauwerk erweitert.

Die geplante Behelfsbrücke („Brückenschlag Hamburg“) verfügt über zwei Fahrstreifen sowie einen angeschlossenen gemeinsamen Geh- und Radweg. Die Nutzung ist voraussichtlich für etwa zehn Jahre vorgesehen. Die Behelfsbrücke stellt keine dauerhafte Erweiterung der Neuen Elbbrücken dar.

 

Fakten im Überblick

Zwei Fahrstreifen, gemeinsamer Geh- und Radweg

Kosten Behelfsbrücke: rund 134 Millionen Euro

Aktueller Stand

Die Behelfsbrücke westlich der Trasse Neue Elbbrücke wurde im Juni 2026 als Vorzugsvariante beschlossen. Nach dem Senatsbeschluss am 22. September 2026 ist die Realisierungsentscheidung durch die Hamburgische Bürgerschaft für den 25. November 2026 vorgesehen. Die Bauzeit wird auf 12 bis 15 Monate geschätzt; die Inbetriebnahme ist ab Anfang 2028 geplant.

Mehr Informationen zum Projekt https://brueckenschlag-hamburg.de/


Zahlen und Fakten

Maßnahme

Temporäre Behelfsbrücke

Bedarfsträger

Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Verkehr und Mobilitätswende

Realisierungsträgerin
ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH

Unsere Leistung

Projektsteuerung und federführende Begleitung von Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauausführung

Baubeginn

2026

Lage

Norderelbquerung zwischen Rothenburgsort, HafenCity und Veddel