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Köhlbrandquerung

Köhlbrandquerung
© Mediaserver Hamburg / Doublevision

Allgemeine Informationen zum Projekt

Die Köhlbrandbrücke aus dem Jahr 1974 ist die wichtigste Straßenverbindung im Hamburger Hafen. Seit ihrer Verkehrsfreigabe 1974 ist sie eine der bekanntesten Brücken Deutschlands und ein Wahrzeichen der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Teil der Bundesstraße B3 bildet sie das wichtigste Bindeglied der Haupthafenroute (HHR), die Verbindung zwischen den westlichen und östlichen Hafenteilen. Die Haupthafenroute sorgt für einen leistungsfähigen Anschluss an das übergeordnete Straßennetz. Die Köhlbrandbrücke überspannt den Köhlbrand (Süderelbe) mit einer lichten Höhe von NHN +53,0 m und einer max. Stützweite von 325 m. 

Die hohe Verkehrsbelastung hat zu erheblichen und dauerhaft nicht reparablen Schäden an der Stahlkonstruktion geführt. Zudem gibt es dem Baujahr geschuldete Materialprobleme im Bereich der Betonrampen. Ein Ersatzneubau ist damit unumgänglich.

Im Rahmen einer Alternativenuntersuchung wurden neben Tunnelvarianten auch eine Brücke mit einer lichten Durchfahrtshöhe von NHN +73,5 m untersucht. Auf Basis dieser Alternativenuntersuchung (Stand Februar 2024) haben Senat und Bürgerschaft der FHH im Juni 2024 entschieden, dass der Ersatzneubau der Köhlbrandbrücke als Brückenplanung weitergeführt werden soll. Zum Projekt gehören neben dem Ersatzneubau auch der Rückbau der heutigen Köhlbrandbrücke sowie die östlichen und westlichen Anschlussbereiche in Neuhof bzw. in Waltershof. 

 

Fakten im Überblick

Brückenlänge ca. 5 km

Kostenrahmen zwischen 4,4 - 5,3 Milliarden Euro

Höhe der Fahrbahn über dem Wasser: ca. 80 m

Aktueller Stand

Derzeit (August 2025) läuft die vertiefte Untersuchung mehrerer Trassenvarianten für den Ersatzneubau unter der Verwendung der BIM-Methode und einer modellbasierten Kostenermittlung und Bauablaufplanung. Dabei werden auch für die Knotenbereiche zu beiden Seiten der Querung mehrere Varianten entwickelt und gegeneinander abgewogen. Gleichzeitig läuft ein wettbewerblicher Dialog, bei dem insgesamt sieben Teams aus Ingenieuren und Architekten Entwürfe für die neue Strombrücke und die Rampen entwickeln. Das Gewinnerteam wird mit der Planung ebendieser Bauwerke beauftragt.


Zahlen und Fakten

Maßnahme

Köhlbrandquerung 

Bedarfsträger

Hamburg Port Authority AöR

Unsere Leistung

Projektmanagement und Bauherrenvertretung

Baubeginn

voraussichtlich 2032

Lage

Hamburg-Waltershof

Impressionen vom Projekt